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Was ist der Enhancer?

Krea Enhancer ist ein KI-gestütztes Upscaling- und Refinement-Tool für Bilder und Videos. Es ist darauf ausgelegt, Auflösung zu verbessern, verlorene Details wiederherzustellen und Klarheit zu schärfen — egal ob du mit einem bestehenden Asset oder mit einem zuvor in Krea generierten Bild arbeitest. Häufige Anwendungsfälle sind das Aufblasen eines niedrig aufgelösten Archivbildes für den Druck, das Schärfen eines unscharfen oder unterbelichteten Fotos oder das Anheben einer niedrig aufgelösten KI-Ausgabe auf eine Qualität, die für größere Formate geeignet ist.
Verwende das Edit-Tool, um größere Änderungen am Stil oder Aussehen eines Bildes vorzunehmen.
Der Enhancer nutzt KI, um zu rekonstruieren, wie eine schärfere, höher aufgelöste Version eines Bildes aussehen könnte — er kann nicht wiederherstellen, was ursprünglich vorhanden war. Er kann zum Beispiel nicht enthüllen, was tatsächlich auf einem unscharfen Schild stand. Der Enhancer ist ein kreatives, kein forensisches Tool.

Wann du den Enhancer verwenden solltest

Loslegen

1. Bild hochladen oder auswählen

Lade das Bild hoch, das du verbessern möchtest, oder wähle eines aus deinen bisherigen Krea-Generierungen. Die linke Sidebar bietet schnellen Zugriff auf frühere Enhancement-Jobs.

2. Enhancement-Modell wählen

Der Modell-Selector befindet sich unten links auf der Seite. Wähle dein Modell, bevor du Einstellungen vornimmst, da jedes Modell eine andere Menge an Kontrollen bietet. Siehe die Modell-Vergleichstabelle am Ende dieser Seite als Orientierung.

3. Upscale-Faktor festlegen

Vier Skalierungsoptionen sind verfügbar: 1x, 2x, 4x und 8x. Nutze 1x, wenn das Original ausreichend Auflösung hat, aber Schärfung oder Klarheit braucht. Wähle einen höheren Multiplikator, um gleichzeitig die Ausgabemaße zu erhöhen. Beachte: Höhere Upscale-Werte geben der KI mehr Raum, Details zu interpretieren und zu ergänzen, was zu subtilen Änderungen an Texturen und Kanten führen kann.

4. Einstellungen anpassen

Die verfügbaren Einstellungen variieren je nach Modell. Die Tabelle unten beschreibt jede einzelne. Ein Hinweis zu hohen Detail-Einstellungen. Strength, Clarity, Sharpness und Texture klingen für sich genommen alle nach Verbesserungen, aber höhere Werte sind nicht immer besser. Ein Gemälde mit hoher Texture zu upscalen füllt zusätzliche Pinselstriche ein, die im Original nicht vorhanden waren — was aus der Nähe authentisch, in voller Größe aber unruhig wirken kann. Bei Fotografie können hohe Sharpness- und Clarity-Werte einen überstrukturierten Effekt auf glatten Flächen erzeugen — mit sichtbaren Poren und feinen Linien auf ursprünglich glatter Haut. Der richtige Ansatz: Beginne konservativ und erhöhe Einstellungen nur so weit, bis du das gewünschte Ergebnis erreichst.

5. Prompt hinzufügen (optional)

Ein Prompt beschreibt das finale Bild, das du sehen möchtest, und hilft der KI bei Entscheidungen, wie fehlende Details ergänzt werden. Besonders nützlich, wenn das Quellbild mehrdeutig ist — zum Beispiel eine Silhouette, deren Kleidung und Aussehen unklar sind.
Beschreibe das finale Bild, das du sehen willst, nicht die Änderung, die vorgenommen werden soll. Schreibe „a bright daylight scene” statt „change the scene from night to day.”

6. Scene Transfer (nur Krea Legacy)

Scene Transfer erlaubt dir, Beleuchtung, Umgebung und Stimmung eines Bildes zu verändern. Lade eine Referenzszene hoch oder gib eine textbasierte Szenenbeschreibung ein, um die Transformation zu steuern. Zum Beispiel kann die Anwendung einer „cinematic blue lighting”-Beschreibung ein Bild in Richtung eines kontrastreichen, filminspirierten Looks verschieben.

7. Enhancement ausführen

Klicke auf Enhance, um die Verarbeitung zu starten. Die Generierungszeit liegt je nach Modell und gewähltem Upscale-Faktor bei etwa 10 bis 120 Sekunden. Sobald fertig, ziehe den Vergleichsslider, um Vorher- und Nachher-Versionen nebeneinander zu sehen, oder nutze den View-Controller unten rechts, um zwischen Layouts zu wechseln. Dein Ergebnis erscheint als Thumbnail am unteren Bildschirmrand und wird auch in Assets gespeichert. Du kannst mehrere Enhancements desselben Bildes mit unterschiedlichen Einstellungen ausführen — jedes Ergebnis wird als separates Thumbnail gespeichert, sodass du sie direkt vergleichen kannst. Mehrere Enhancement-Jobs können auch parallel laufen.

Enhancement-Presets (Krea Legacy)

Im Krea-Legacy-Modell passen Presets die Einstellungsslider automatisch an, um eine bestimmte Ästhetik zu erzielen.

Bild-Enhancement-Modelle

Ein Hinweis zu Upscale-Dimensionen

Der Upscale-Faktor bezieht sich auf die Zunahme von Breite und Höhe, nicht auf die Gesamtdateigröße. Da Bilddimensionen in zwei Richtungen skalieren, wächst die Gesamtgröße des Bildes wie folgt: Wenn ein Bild bereits mit 2x verbessert wurde und du ein zweites 1x-Enhancement ausführst, arbeitet der zweite Durchgang mit der 2x-Version, nicht mit dem Original. Verkettete Enhancements verketten auch die KI-Interpretationen, also lohnt sich bewusstes Sequenzieren. Für hochaufgelöste Ausgaben wie große Prints erzeugt schrittweises Upscaling — zuerst 2x, dann 4x — meist kontrolliertere Ergebnisse als der direkte Sprung auf 8x.

Videos verbessern

Video-Enhancement verwendet dieselbe allgemeine Oberfläche wie Bild-Enhancement, aber mit einem anderen Satz an Modellen und Einstellungen. Beachte: Video-Upscaling kann dein Compute-Budget schnell verbrauchen, besonders bei höheren Auflösungen oder bei aktivierter Frame-Interpolation.
Video-Upscaling kann dein Compute-Budget schnell verbrauchen.

Video-Upscaling-Einstellungen

Frame-Interpolation-Einstellungen

Frame-Interpolation erzeugt neue Frames zwischen bestehenden, um die Framerate zu erhöhen oder Slow-Motion-Effekte zu erzeugen.

Grain-Einstellungen

Krea Video-Einstellungen

Topaz-Submodelle im Vergleich